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Martin R. Textor
Kindertagesbetreuung
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Der Paritätische


Pressemitteilungen: 2000 - 2008

Broschüre zum Anforderungskatalog für Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen erschienen
Kaum ein anderes Thema hat in den letzten Jahren einen ähnlichen Bedeutungszuwachs erfahren, wie die Förderung von Kindern im Elementarbereich. Kindertageseinrichtungen werden vor diesem Hintergrund nicht mehr nur als Bedingung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verstanden, sondern als der Ort, an dem die optimale Förderung der individuellen Entwicklungschancen von Kindern gewährleistet werden soll. Als vielfach unzureichend kritisiert der Paritätische die strukturellen Bedingungen unter denen die pädagogischen Fachkräfte den Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag in Kindertageseinrichtungen umsetzen sollen.
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Voraussetzungen schaffen für qualitätvolle Erziehungs- und Bildungsarbeit - Verbände warnen vor Erziehernotstand und starten gemeinsames Projekt
Der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Diakonische Werk der EKD und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisieren die Schwerpunktsetzung der Bundesregierung auf den quantitativen Ausbau der Betreuungsangebote und warnen vor einem Bildungs- und Erziehernotstand. Gemeinsam fordern sie die Politik dazu auf, sich verstärkt auch mit Fragen der Ausstattung und Qualität in Kindertageseinrichtungen zu befassen.
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Paritätischer gegen Aufweichung der Fördergrundsätze für Kitas
Als in der Sache verfehlt kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband die geplante Gleichstellung gewerblicher Anbieter und gemeinnütziger Träger anlässlich der heutigen Anhörung zum Kinderförderungsgesetz im Bundesfamilienministerium. Eine bundesrechtliche Öffnung der Kinderbetreuung für gewinnorientierte Träger stelle nicht nur einen inakzeptablen Übergriff in die Länderzuständigkeit dar, sondern ließe auch deutliche Qualitätsverluste befürchten.
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Paritätischer fordert Steuermittel für Ausbau der Kinderbetreuung
Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und die SPD auf, sich bei der Finanzierung des geplanten Krippenausbaus nicht länger dem Einsatz zusätzlicher Steuermittel zu widersetzen. Es sei nicht akzeptabel, dass die Finanzierung ausschließlich aus dem Budget für familienpolitische Leistungen selbst erfolgen solle.
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Paritätischer Wohlfahrtsverband warnt vor Belastungsprogramm für Familien
Für die Familienförderung werden in Deutschland nach Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes nicht 184 Milliarden Euro jährlich, sondern nur 38,6 Milliarden Euro ausgegeben. Der Verband sieht keinerlei Spielraum für Umschichtungen zur Finanzierung des Krippenausbaus innerhalb der familienfördernden Leistungen.
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Paritätischer: Familienpolitischer Schildbürgerstreich der SPD zur Krippenfinanzierung
Als "familienpolitischen Schildbürgerstreich" bezeichnete der Paritätische Wohlfahrtsverband die Vorschläge der SPD zur Krippenfinanzierung. Es sei geradezu abenteuerlich, so Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider, den zweifellos notwendigen Ausbau der Krippenplätze mit dem größten Kürzungsprogramm für Familien in der Geschichte der Bundesrepublik finanzieren zu wollen: "Die Verantwortung für eine angemessene Zahl von Kinderbetreuungseinrichtrungen in Deutschland wird nach den Vorschlägen der SPD fast ausschließlich und allein den Familien selbst übertragen."
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1. Juni - Kindertag
Ausgelassen und fröhlich feiern auch in diesem Jahr die Knirpse in den 347 Kindertageseinrichtungen (Kitas) der Volkssolidarität den Internationalen Kindertag am 1. Juni. Die Betreuung in einer der Kitas mit insgesamt fast 32.000 Plätzen gehört seit vielen Jahren zum festen Leistungsangebot der Volkssolidarität. Sie betreibt damit rund 10 % der Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung, die sich in Trägerschaft des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes befinden. Schon lange profiliert sich die Volkssolidarität für viele Eltern, Jugendämter und Kommunen als kompetente Partnerin in der Kindertagesbetreuung. Auf hohem fachlichem Niveau werden in den Kitas des Verbandes verschiedene pädagogische Profile angeboten, z.B. Reggio-Pädagogik, Waldkindergärten, Bewegungskindergärten und Montessori-Kindergärten.
Die Betreuung, Bildung und Erziehung in den Kitas der Volkssolidarität ist weder parteipolitisch noch konfessionell beeinflusst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich für qualitätsorientierte Förderung von Kindern ein und stellen deren abgestimmte, ganzheitliche Förderung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Damit kommen sie dem Interesse einer großen Anzahl Frauen sowohl in den neuen als auch in den alten Bundesländern entgegen, ihren Beruf weiter auszuüben und ihre Kinder in der Arbeitszeit qualitativ hochwertig betreut zu wissen. In der Volkssolidarität weiß man, dass es wichtig ist, den Kindern besondere Aufmerksamkeit zu schenken, mit ihnen zu spielen und gemeinsam fröhliche Feste zu feiern. Ganz besonders am Kindertag.
Quelle: Pressemitteilung der Volkssolidarität vom 01.06.2004

OVG-Urteil zum Kostenausgleich in Waldkindergärten
Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht hat am 20.02.2002 (Az 2 L 102/01) ein Urteil zum Kostenausgleich in Waldkindergärten gemäß § 25 Abs. 2 Kindertagesstättengesetz in Schleswig-Holstein gefällt. In dem vorliegenden Fall wurde dem Kläger, Träger eines Waldkindergartens, ein Anspruch auf Kostenausgleich zugebilligt, weil das pädagogische Konzept seiner Einrichtung grundlegend von dem der Kindertageseinrichtung der Wohnortgemeinde abweiche. In der Begründung zur Entscheidung wird darauf hingewiesen, dass bei freien Plätzen in der örtlichen Kindertageseinrichtung ein Kostenausgleich für eine auswärtige Einrichtung nur verlangt werden könne, wenn "besondere Gründe" vorlägen, die die Belastung der Wohngemeinde mit Mehrkosten rechtfertigen. Dazu zählen in erster Linie das abweichende pädagogische Konzept und Gegebenheiten wie Öffnungzeiten, Entfernung zur Einrichtung und die Lage der Einrichtung zur Arbeitsstätte des Erziehungsberechtigten. Im Einzelfall sei durch ein Vergleich der jeweiligen Betreuungs- und Erziehungskonzepte konkret zu entscheiden, ob die Konzepte der betreffenden Einrichtungen - losgelöst von der Frage der Trägerschaft - sich unterscheiden oder nicht.

Rentenversicherungspflicht für Tagespflegepersonen
Im Auftrag des tagesmütter Bundesverbandes erfolgte eine juristische Überprüfung der derzeitigen Rechtslage zur Rentenversicherungspflicht für Tagespflegepersonen. Im Ergebnis bleibt die Frage offen, ob die derzeitige Praxis der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) zur Steuerfreiheit oder Steuerpflicht des Einkommens der Tagespflegepersonen von zu erwartenden sozialgerichtlichen Entscheidungen bestätigt werden wird. Diese Praxis führe dazu, dass die Sozialversicherungspflicht von Tagespflegepersonen, die bis zu fünf Tagespflegekinder betreuen, davon abhängen kann, ob die Tagespflegetätigkeit aus öffentlichen Mitteln bezahlt oder privat finanziert wird. Insoweit seien Zweifel angebracht, ob der öffentlichrechtliche Gleichbehandlungsgrundsatz gewahrt ist. Unklar sei auch, wie die Fälle zu behandeln sind, in denen die Vergütung sowohl über öffentliche Mittel vom Jugendamt als auch privat erfolgt.
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Rechtliche Situation von Tagespflegepersonen
Anmerkung zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion "Einkommensteuerliche und rentenversicherungsrechtliche Situation von Müttern und Vätern in der Tagespflege"
In der beigefügten Antwort der Bundesregierung (DS 14/7725 vom 04.12.2001) auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP zur rechtlichen Situation im Bereich der Tagespflege wird die hohe Bedeutung, die die Bundesregierung der Tagespflege beimisst, hervorgehoben und ein Ausbau des Tagespflegesystems unterstützt. Statistische Daten bzgl. des Umfangs der Tagespflege liegen nicht vor; auf der Basis einer DJI-Befragung wird für 1999 die Anzahl der Tagespflegepersonen auf 144.000, die rund 190.000 Kinder betreuen, hochgerechnet.
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Qualität in Kindertageseinrichtungen braucht Initiative. Fachforum zur Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen
Darf eine Kita die Eltern etwas kosten, wenn doch alle Mädchen und Jungen gleiche Bildungschancen haben sollen? Wie läßt sich der Wissensschatz von Kindern in die Bildungarbeit einbinden? Wie wird interkulturelle Öffnung in der Praxis umgesetzt? Dies sind nur ein paar von vielen Fragen, die bei der Fachtagung "Qualitätsentwicklung und -management in Tageseinrichtungen für Kinder" diskutiert wurden.
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