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Gemeinsame Konferenz der Wissenschaftlichen Begleiter aller Projekte der frühkindlichen Bildung
"Die Arbeit in den Bildungshäusern ist geprägt von gegenseitiger Offenheit und stellt für die Kinder eine echte pädagogische Bereicherung dar. Damit alle unsere Projekte im frühkindlichen Bereich voneinander profitieren können und bestens aufeinander abgestimmt sind, werden wir kommenden Februar alle Wissenschaftler zu einer gemeinsamen Konferenz bitten", sagte Kultusminister Helmut Rau am Montag in Stuttgart. Dabei steht der Austausch über den jeweiligen Sachstand der Projekte im Vordergrund, der die Vernetzung der wissenschaftlichen Begleituntersuchungen unterstützen soll.
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Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau: Qualitätsoffensive Bildung verbessert Rahmenbedingungen für Bildung und Betreuung
"Baden-Württemberg ist das erste Bundesland, das die politische Vorrangstellung für Bildung und Betreuung bis in das nächste Jahrzehnt hinein festschreibt. Mit Investitionen in Höhe von einer halben Milliarde Euro verbessern wir die Rahmenbedingungen für Bildung und Betreuung deutlich. Als eine der ersten Maßnahmen unserer 'Qualitätsoffensive Bildung' setzen wir jetzt die Sprachstandsdiagnose, die Erhöhung der Leitungszeit für Schulleiterinnen und Schulleiter sowie den Ausbau der Ausbildungskapazitäten für Erziehungskräfte in den Kindergärten um", sagten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats vom 23. September 2008 in Stuttgart.
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Flickenteppich Sprachförderung - GEW: Keine Experimente auf Kosten der Kinder
"Die bisherigen Konzepte zur Sprachförderung ähneln einem Flickenteppich. Dringend benötigt wird ein ganzheitliches Konzept, denn es ist inakzeptabel, dass Kinder als Versuchskaninchen missbraucht werden", sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Stuttgart.
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PM Erzieherinnen machen Druck auf Rau - Unterschriftenübergabe
Am 9.5. übergaben Erzieherinnen aus ganz Baden-Württemberg einen Brief an Minister Rau, in dem sie sich für bessere Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen einsetzen.
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GEW ruft Erzieher/innen in 500 KiTas zu Warnstreiks auf
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft zusammen mit ver.di Erzieher/innen in rund 500 KiTas in der Region Stuttgart am Freitag (22.02) zu Warnstreiks auf. "2.000 Euro für Erzieherinnen und Erzieher sind angesichts der gewachsenen Anforderungen zu wenig. Offenbar müssen die Arbeitgeber mit Warnstreiks unter Druck gesetzt werden, damit sie merken, dass es Qualität nicht zum Billigtarif gibt", sagte am Mittwoch (20.02) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der GEW.
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Kinderbetreuung zum Billigtarif? GEW: Erzieher/innen besser bezahlen
250 Erzieher/innen aus ganz Baden-Württemberg machten sich heute in Freiburg für eine bessere Bezahlung stark. Auf dem GEW-Erzieher/innen-Tag setzten sie sich für eine Tariferhöhung um 8 Prozent und eine Eingruppierung mindestens in die Entgeltgruppe 8 des Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst (TVöD) ein.
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Tarifrunde 2008: Traumjob Erzieherin? - Bildung ist MehrWert!
Die GEW will in der Tarifrunde 2008 im öffentlichen Dienst zusammen mit ver.di und GdP eine Tariferhöhung um 8 Prozent erreichen. In den nächsten Monaten geht es in den Tarifverhandlungen auch um einen neuen Eingruppierungstarifvertrag für sozialpädagogische Fachkräfte. Die Bildungsgewerkschaft macht sich dafür stark, dass Erzieher/innen mindestens in die Entgeltgruppe 8 des Tarifvertrags für den Öffentlichen Dienst (TVöD) eingruppiert werden.
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Kindergärten und Grundschulen werden zu einer durchgängigen Bildungseinrichtung für Drei- bis Zehnjährige verzahnt
Zum nächsten Schuljahr 2008/09 werden zehn weitere Bildungshäuser für Drei- bis Zehnjährige eingerichtet. Damit steigt die Gesamtzahl der Standorte von 23 auf 33.
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Kleine Kinder brauchen gute Krippen - GEW: Erzieherinnen besser bezahlen statt Gebühren abschaffen
Die Bildungsgewerkschaft GEW macht sich für eine Qualitätsoffensive in der frühkindlichen Bildung stark und befürchtet einen Mangel an qualifiziertem Personal.
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Bildungskongress "Kinderleicht lernen" in Stuttgart mit 1.500 Teilnehmern eröffnet
Kultusminister Helmut Rau MdL hat die individuelle Förderung als Leitprinzip baden-württembergischer Bildungspolitik bezeichnet. Bei der Eröffnung des Bildungskongresses "Kinderleicht lernen" sagte Rau: "Wer es mit der Chancengerechtigkeit ernst meint, muss dafür sorgen, dass alle Kinder gute Startvoraussetzungen für ein selbst bestimmtes Leben erhalten."
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Kinderleicht lernen in Gruppen mit 28 Kindern? GEW: Erzieher/innen erhalten zu wenig Unterstützung
Die wachsenden Anforderungen an Kindertageseinrichtungen stehen im Gegensatz zu den Arbeitsbedingungen der Erzieher/innen. In vielen Kindergärten im Südwesten gibt es immer noch viel zu große Gruppen mit bis zu 28 Kindern. "Eine individuelle Beobachtung und Förderung ist dort nicht möglich. Auch die Schere zwischen den Anforderungen an Erzieher/innen, den Arbeitsbedingungen und der Bezahlung klafft immer weiter auseinander. Für 2100 Euro brutto sollen sie Bildungspläne umsetzen und Sozialarbeit leisten. Wie will man junge Frauen und Männer mit Teilzeit, Befristung und Niedriglöhnen für diesen schönen Beruf begeistern?", so Dahlem.
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Kinderpflegeausbildung überarbeitet und mit neuen Inhalten: Schwerpunktsetzung bei Säuglingspflege und Ernährung
"Die Krippenbetreuung in Baden-Württemberg wird weiter ausgebaut. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an die Ausbildung. Durch moderne Inhalte werden die Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger in Zukunft noch gezielter vorbereitet", sagte Kultusminister Helmut Rau.
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Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz will weiteren Ausbau der Betreuungsplätze für Kleinkinder
"Die Einigung auf Bundesebene sieht einen Ausbau der Betreuungsplätze für Kleinkinder auf 35 Prozent vor. Bis 2010 wird das Betreuungsangebot in Baden-Württemberg bei rund 20 Prozent liegen und damit den nach dem Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) bestehenden Bedarf von rund 50.000 Plätzen decken", erläuterte Stolz. Die Ministerin zeigte sich überzeugt, dass "eine landesweite Versorgungsquote von etwa 35 Prozent erreicht werden kann." Das wären rund 90.000 Betreuungsplätze in Kinderkrippen, altersgemischten Kindergartengruppen und in der Kindertagespflege.
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GEW: Qualitativ hochwertige Kinderkrippen schaffen
Die Bildungsgewerkschaft GEW macht sich für eine Qualitätsoffensive in der frühkindlichen Bildung stark. "Die Diskussion darf nicht auf den Ausbau der Plätze und deren Finanzierung reduziert werden. Die Eltern werden die Krippen nur akzeptieren, wenn dort gute Bedingungen garantiert werden. Dafür brauchen wir gut ausgebildete Erzieherinnen und kleine Gruppen mit maximal fünf Kindern pro Fachkraft und viel Zeit für Vor- und Nachbereitung. Kommunen und die Landesregierung dürfen nicht auf Billiglösungen setzen", sagte Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Er erinnerte daran, dass die Ministerpräsidenten im Rahmen der Föderalismusreform betont hätten, dass die Länder sogar ohne Geld des Bundes ein gutes Bildungssystem schaffen können. "Mit dem Ausbau guter Kinderkrippen kann das Kinderland Baden-Württemberg seine Handlungsfähigkeit belegen", so Dahlem.
Quelle: Pressemitteilung der GEW Baden-Württemberg vom 01.10.2007
VBE unterstützt Oettingers Bemühen, die Bildung und Erziehung von "Vorschülern" aufzuwerten
Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg bestärkt Oettinger in seinem Bemühen, mit der Verbesserung von Bildung und Erziehung bei den Jüngsten anzufangen. Schon seit 2005 fordert der VBE ein verpflichtendes "Basisjahr" für Fünfjährige, das im Verantwortungsbereich der Grundschule anzusiedeln ist.
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Gutachten belegt: Bevorzugung von "Wohnortkindern" bei der Kinderbetreuung unzulässig
Der Verfassungsrechtler Professor Rüdiger Zuck aus Stuttgart weist in einem Gutachten dem Kindergartengesetz in Baden-Württemberg Mängel nach. Eine vorrangig wohnortbezogene Bedarfsplanung der Kommunen widerspreche der Verfassung. Der Bedarf als normative Größe sei auch unter Berücksichtigung von Kriterien wie Arbeitsplatznähe und pädagogischer Ausrichtung der Einrichtungen zu ermitteln. Wohnortkinder sowie gemeindefremde Kinder seien gleich zu behandeln und deren Plätze in gleicher Weise zu fördern.
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Sachstandsbericht zur Sprachstandsdiagnostik - bis Ende 2007 soll zuverlässiges Testverfahren entwickelt sein
"Ob Kinder einen Förderbedarf im sprachlichen oder motorischen Bereich haben, soll zukünftig im Rahmen der Einschulungsuntersuchung festgestellt werden. Damit beschränkt sich die Diagnostik auf das notwendige Maß und vermeidet eine unnötige Belastung der Kinder", erklärten Kultusminister Helmut Rau MdL und Sozialministerin Dr. Monika Stolz MdL am Mittwoch in Stuttgart.
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Ab September startet an 20 neuen Standorten im Land Modellversuch mit Bildungshäusern
In den Bildungshäusern wird die Zusammenarbeit von Kindergärten und Grundschulen so eng miteinander verzahnt, dass eine durchgängige Bildungseinrichtung für Drei- bis Zehnjährige entsteht. Zentrales pädagogisches Strukturelement sind einrichtungsübergreifende Lern- und Spielzeiten in jahrgangsgemischten Gruppen.
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Bildung für 0-12-Jährige statt Stückwerk
300 Erzieherinnen und Erzieher aus ganz Baden-Württemberg machten sich in Ludwigsburg auf einer KiTa-Tagung dafür stark, dass die Landesregierung ein einheitliches Bildungskonzept für 0-12-jährige Kinder entwickelt. Kritisiert wurde das "Stückwerk" in der Pädagogik, das durch die unterschiedlichen Konzepte wie den Orientierungsplan und das "Schulreife Kind" entstehen.
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Zumeldung zu der dpa-Meldung lsw 7177 "Südwesten liegt bei Kindertagsbetreuung hinten"
"Die Entscheidung, ob Kinder den ganzen oder den halben Tag oder nur für wenige Stunden betreut werden, obliegt den Eltern", sagte Familienministerin Dr. Monika Stolz, die auch der Amt der Kinderbeauftragten der Landesregierung innehat. "Wir wollen den Eltern eine Wahlmöglichkeit bieten. Bei unserem hohen Anteil an gewollter Teilzeitbeschäftigung ist es nicht verwunderlich, dass Kinder nicht den ganzen Tag in Einrichtungen betreut werden."
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Krippenausbau: Für gute Betreuung ab eins sorgen - Baden-Württemberg braucht 10.000 zusätzliche Erzieher/innen
Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet, dass die Landesregierung den Ausbau der Krippenplätze in Baden-Württemberg finanziell stärker unterstützt und sich mit den Kommunen auf ein Ausbaukonzept einigt. Die GEW rechnet damit, dass im Südwesten etwa 10.000 weitere Erzieher/innen eingestellt werden müssen.
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Gesundheitsministerin und Kinderbeauftragte Dr. Monika Stolz prämiert innovative Arbeit von Kindertagesstätten
"Initiativen wie 'Fit von klein auf' sind wichtig, weil sie herausragende Konzepte bekannt machen und dazu motivieren, mit Kindern spielerisch gesundes Verhalten einzuüben", sagte die Kinderbeauftragte der Landesregierung, Dr. Monika Stolz, in Stuttgart. Gesundheitsministerin Stolz prämierte zehn Kindertagesstätten und Kindergärten, die erfolgreich am BKK-Wettbewerb "Fit von klein auf" teilgenommen haben.
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Südwesten bei Kleinkind-Betreuung über Schnitt der Westländer
"Wir haben - zusammen mit den Kommunen und freien Trägern - beim Ausbau der Betreuungsangebote für Kleinkinder im vergangenen Jahr große Fortschritte erreicht, die sich sehen lassen können", sagte Familienministerin Dr. Monika Stolz, die auch das Amt der Kinderbeauftragten der Landesregierung, innehat. Erklärtes Ziel sei es auch weiterhin, Eltern zu unterstützen und zu entlasten, gerade auch hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Daher hat der weitere Ausbau der Betreuungsangebote hohe Priorität", so die Ministerin. Mit weiteren rund 4.500 neuen Betreuungsplätzen, die im Jahr 2006 bereitgestellt worden sind, stehen nunmehr über 25.000 Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren zur Verfügung. Die derzeitige Versorgungsquote ist damit auf rund neun Prozent angestiegen. "Wir sind damit noch nicht am Ziel, aber wir haben einen weiteren großen Sprung nach vorn auf dem Weg zum Kinderland Baden-Württemberg gemacht", sagte Stolz. Seit dem Einstieg des Landes in die Krippenförderung im Jahr 2003 habe sich die Zahl der Krippenplätze damit mehr als verfünffacht. Bis zum Jahr 2010 werde eine bedarfsgerechte Betreuungsquote von etwa 20 Prozent im Landesdurchschnitt angestrebt.
Quelle: Pressemitteilung des Sozialministeriums vom 08.03.2007
Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz stellt erste Ergebnisse des Modellprojektes "Neukonzeption der Einschulungsuntersuchung" vor
"Wir sind mit dem Ansatz der neu konzipierten Einschulungsuntersuchung auf dem richtigen Weg", erklärte Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz MdL in Stuttgart. Im Rahmen eines Informationsaustausches mit dem Kultusministerium und den Kommunalen Landes- und Trägerverbänden wurden die Ergebnisse des ersten Teils des Modellprojekts "Neukonzeption der Einschulungsuntersuchung" erörtert.
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Bildung auch für unter Dreijährige: Es fehlen Fortbildungen für Arbeit mit den Kleinsten im Lande
Die Bildungsgewerkschaft GEW schlägt der Landesregierung vor, ein ganzheitliches Bildungskonzept für unter Dreijährige vorzulegen beziehungsweise diese Altersgruppe auch in den Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen aufzunehmen.
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Eckpunkte zur Novellierung der Richtlinien zur Förderung der Kleinkindbetreuung in Vorbereitung
Der baden-württembergische Landtag berät in seiner heutigen Sitzung einen Antrag der SPD Fraktion zum "Vorhaben der Landesregierung zum Ausbau der Kleinkindbetreuungsangebote". Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz hob den Anspruch der Landesregierung hervor, Baden-Württemberg zum "Kinderland" Deutschlands zu machen. Dazu zähle auch der bedarfsgerechte Ausbau der Betreuungsangebote für Kleinkinder.
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Fortbildungsangebote zur Umsetzung des Orientierungsplans für Kindergärten können starten
Das Kultusministerium hat ein verbindliches Fortbildungskonzept zur Umsetzung des Orientierungsplans für Kindergärten erlassen. Die in einer Verwaltungsvorschrift verankerten Vorgaben sehen vier Pflichtkurse von bis zu sechs Tagen vor.
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Bildung ohne Umsteigen. Einheitliches Bildungskonzept statt Schulreifes Kind
Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet von der Landesregierung ein neues übergreifendes Bildungskonzept für 0-10-jährige Kinder. "Die Bildungskonzepte der Landesregierung haben nicht in erster Linie die Stärkung der Kinder zum Ziel, sondern bereiten sie auf ein nicht immer kindgerechtes Schulsystem vor. Wir brauchen in Baden-Württemberg keine schulreifen Kinder, sondern kindreife Schulen. Statt den sich teilweise widersprechenden Konzepten 'Schulreifes Kind' und Orientierungsplan muss ein einheitliches Modell entwickelt werden", sagte Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der GEW Baden-Württemberg.
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Projekt "Schulreifes Kind" beginnt in 154 Kindergärten und 61 Grundschulen
"Unser Ziel ist es, dass alle Kinder gleiche Startvoraussetzungen für den Schulanfang erhalten. Deshalb setzt das Projekt Schulreifes Kind dort an, wo der Förderbedarf eines Kindes über die Möglichkeiten des Orientierungsplans hinausgeht. Auf diese Weise können Entwicklungsverzögerungen frühzeitig erkannt und durch gezielte Fördermaßnahmen ausgeglichen werden." Dies sagte Kultusminister Helmut Rau MdL in Stuttgart anlässlich der Bekanntgabe der 50 Modellstandorte, mit denen das wissenschaftlich begleitete Projekt "Schulreifes Kind" im September startet.
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Modellprojekt zur Neukonzeption der Einschulungsuntersuchungen
"Im Kinderland Baden-Württemberg sollen Kinder im Rahmen ihrer Möglichkeiten die gleichen Chancen haben, im Schulalltag zu bestehen. Daher müssen wir dafür Sorge tragen, dass wir unsere Kinder rechtzeitig stärken. Hierzu gehört es nach meiner Überzeugung, Kinder und Eltern frühzeitig zu unterstützen. Je früher wir nämlich Entwicklungsverzögerungen erkennen, umso wirksamer können geeignete Fördermaßnahmen einsetzen", fasste Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz das Ziel der neu konzipierten Einschulungsuntersuchung zusammen.
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Wissenschaftliche Begleituntersuchung zum Orientierungsplan startet im Juni
"Das große Interesse an der wissenschaftlichen Begleituntersuchung zeigt, dass die Einführung des Orientierungsplans zu einer Aufbruchstimmung in den Kindergärten unseres Landes geführt hat. Es freut mich deshalb sehr, dass es uns gelungen ist, alle 1.045 Bewerbungen durch ein abgestuftes Beteiligungsverfahren zu berücksichtigen. Dadurch können wir den Orientierungsplan auf ein breites Fundament aus praktischen Erfahrungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen stellen." Dies sagte Kultusminister Helmut Rau MdL in Stuttgart.
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Bildung ohne Umsteigen: Kinder haben das Recht auf Bildungsprozesse aus einem Guss
Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet von der Landesregierung ein neues übergreifendes Bildungskonzept für 0-10 jährige Kinder. "Die Bildungskonzepte der Landesregierung für kleine Kinder haben nicht in erster Linie die Stärkung der Kinder zum Ziel, sondern bereiten sie auf ein nicht immer kindgerechtes Schulsystem vor. Wir brauchen in Baden-Württemberg keine schulreifen Kinder, sondern kindreife Schulen", sagte am Samstag Barbara Haas, stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Baden-Württemberg in Ludwigsburg.
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GEW ruft in Baden-Württemberg zu Streiks auf
Baden-Württemberg wird das erste Bundesland sein, in dem die Bildungsgewerkschaft GEW gemeinsam mit ver.di im öffentlichen Dienst zu Streiks aufruft.
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Baden-Württemberg setzt Schwerpunkte in der frühkindlichen Bildung - Start der landesweiten Fortbildung von 38.000 Erzieherinnen und Erzieher
"Die Landesregierung will die Chancen frühkindlicher Bildung für die weitere Entwicklung der Kinder optimal nutzen und für alle Kinder die gleichen Startvoraussetzungen in der Grundschule schaffen", erklärten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau nach der Sitzung des Ministerrats am Dienstag (14. Februar 2006) in Stuttgart.
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Die ersten Elternberater in badischen Kitas
Die ersten zertifizierten Elternberater/innen Baden-Württembergs haben in 25 Kindertagesstätten in Mittel- und Südbaden ihre Arbeit aufgenommen. Die 120 Eltern und Erzieher/innen unterstützen Eltern bei Fragen der Erziehung und Bildung sowie in Konflikt- und Umbruchsituationen.
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Impuls für musikalische Früherziehung
Die Vorsitzende der Stiftung "Singen mit Kindern", Gräfin Sonja Bernadotte, und Kultusstaatssekretärin Dr. Monika Stolz MdL haben am Mittwoch (25. Januar) in Stuttgart eine neue Ausgabe der "Monatslieder-Kalender" präsentiert. Die von der Stiftung herausgegebene Liedersammlung soll zukünftig auch Kinder im Vorschulalter für das Singen und Musizieren begeistern.
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Überwältigendes Echo: 1000 Bewerbungen von Trägern und Kindergärten um die Teilnahme an der wissenschaftlichen Begleitung der Pilotphase des Orientierungsplans
Ende November 2005 erhielten alle Kindergärten und Grundschulen den Orientierungsplan. Die Bewerbungsfrist für Träger und Kindergärten für die wissenschaftliche Begleitung der Erprobung des Orientierungsplans in der 3-jährigen Pilotphase endete am 17. Januar 2006.
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GEW: Bessere Bildung geht nur mit mehr pädagogischen Profis
Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt die Initiative von Arbeitgebern und Landesregierung für eine bessere Bildung.
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Kinderland Baden-Württemberg! Politik und Wirtschaft im Schulterschluss für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für Bildung und Ausbildung
Gemeinsame Sichtweisen und Ziele in diesen beiden zentralen Themenkomplexen haben die Landesregierung und die baden-württembergische Wirtschaft jetzt in Form einer Agenda festgehalten: Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt, Arbeits- und Sozialminister Andreas Renner, Wirtschaftsminister und Stellvertretender Ministerpräsident Ernst Pfister und Dr. Monika Stolz, Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport haben heute (2. Dezember 2005) die "Agenda für Vereinbarkeit, Bildung und Ausbildung" unterzeichnet.
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Arbeits- und Sozialminister Andreas Renner: Betreuung für unter Dreijährige weiter ausbauen!
Nach Auffassung von Arbeits- und Sozialminister Andreas Renner muss die Betreuung der unter Dreijährigen im Land weiter ausgebaut werden. Dies betonte der Minister bei der ersten Beratung des Gesetzentwurfs zur Änderung des Kindergartengesetzes.
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Kultusstaatssekretärin Dr. Monika Stolz: Frühkindliche Förderung wird zum Schwerpunkt der Bildungspolitik in Baden-Württemberg
Der Orientierungsplan für frühkindliche Bildung und Erziehung für die Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg liegt druckfrisch in Buchform vor und wird ab sofort an die Kindergärten im Land verschickt. Ausgewählte Kindergärten starten zu Beginn des kommenden Jahres mit der Pilotphase. Ab 2009 wird der Orientierungsplan verbindlich für alle Kindertageseinrichtungen im Land.
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Baden-Württemberg auf dem Weg zum Kinderland - Tagesmütter sind wichtige Säulen in der außerfamiliären Kinderbetreuung
In Leonberg findet heute ein Festakt zum 30jährigen Bestehen des Tages- und Pflegemüttervereins statt. Der Amtschef des Ministeriums für Arbeit und Soziales, Ministerialdirektor Bernhard Bauer, würdigte das Engagement des Tages- und Pflegemüttervereins als beispielhaft.
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Orientierungsplan im Sommerloch
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg macht sich für eine Verlängerung des Anhörungsverfahrens zum Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen stark.
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Orientierungsplan-Entwurf in der Kritik: Südwesten schneidet im bundesweiten Vergleich schlecht ab
"Mit dem vorliegenden Orientierungsplan-Entwurf für Kindertageseinrichtungen schneidet Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich schlecht ab. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse bleiben weitgehend unberücksichtigt. Der 51-seitige Bildungsplan kann so nicht in die Erprobung gehen und muss grundlegend überarbeitet werden", sagte Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.
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Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder in Baden-Württemberg: Anhörungsentwurf
Kinder in ihren Bildungsprozessen zu begleiten und zu fördern, ist das grundlegende Ziel des baden-württembergischen Orientierungsplans für frühkindliche Bildung und Erziehung. Bei der Erarbeitung des Orientierungsplans unter wissenschaftlicher Begleitung haben zahlreiche Experten sowie alle an der Bildung in Tageseinrichtungen in Baden-Württemberg befassten Organe mitgewirkt.
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Zuständigkeit für Kinderbetreuung wechselt ins Kultusministerium
Mitte 2005 ist die Zuständigkeit für die Kindergärten in Baden-Württemberg wegen der Bedeutung der vorschulischen Bildung vom Ministerium für Arbeit und Soziales auf das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport übertragen worden.
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Orientierungsplan startet ab Herbst - viele Fragen sind offen
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) begrüßt den Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen "als wichtigen ersten Schritt zur Bildungseinrichtung Kindergarten".
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Bildungsauftrag umfasst mehr als die Vorbereitung zur Schulreife - Evangelischer und Katholischer Landesverband für Kindertagesstätten zur Regierungserklärung von Ministerpräsident Günther Oettinger
Die beiden Geschäftsführer der konfessionellen Trägerverbände für Kindertageseinrichtungen in Württemberg begrüßen die Ankündigung von Ministerpräsident Günther Oettinger, Baden-Württemberg zum vorbildlichen "Kinderland" Deutschlands weiterzuentwickeln.
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Mehr Geld zum Ausbau der Kleinkindbetreuung
Zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro zum weiteren Ausbau der Kleinkindbetreuung hat der Ministerrat in seiner Sitzung am 31. Mai 2005 freigegeben. Zur Förderung von Plätzen in Kinderkrippen und bei Tagesmüttern stehen jetzt 8,65 Millionen Euro an Landesmitteln zur Verfügung.
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Mehr Plätze für unter Dreijährige - mehr Tagesmütter
Nach dem aktuellen Stand der dem Sozialministerium vorliegenden Förderanträge ist in diesem Jahr bei den Betreuungsangeboten für unter dreijährige Kinder in Kinderkrippen erneut eine Ausweitung zu verzeichnen.
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Kindergartenpflicht geht nur kostenfrei. GEW begrüßt Oettingers Vorschlag zur Abschaffung der Gebühren
"Günther Oettingers Vorschlag für eine Kindergartenpflicht im letzten Jahr vor der Einschulung lässt sich nur verwirklichen, wenn die Eltern keine Gebühren mehr zahlen müssen. Wir begrüßen diesen ersten Schritt. Kleinere Gruppen und eine bessere Aus- und Fortbildung der Erzieherinnen sind die nächsten wichtigen Bausteine für mehr Qualität bei der Bildung für die Jüngsten im Land", sagte am 7.2. in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.
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GEW: Ausbau der Ganztagsbetreuung muss Landessache werden
"Die Landesregierung darf den dringend nötigen Ausbau der Kinderbetreuung in Baden-Württemberg nicht alleine auf die Kommunen abschieben, sondern muss landesweite Standards festlegen und die kommunalen und freien Träger der Kindertageseinrichtungen stärker unterstützen", sagte Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.
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"Kindergarten-PISA": Herausforderung für das Land
"Eine Bestätigung für die gute Arbeit der Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen sowie eine Herausforderung für die Landesregierung", nennt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Ergebnisse der OECD-Studie "Starting Strong II".
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Sozialministerin Tanja Gönner zieht positive Bilanz zu neuem Kindergartengesetz: "Bündelung von Planungs- und Finanzierungsverantwortung ermöglicht maßgeschneiderte Lösungen"
In Wernau (Landkreis Esslingen) fand am 16. November 2004) eine von den kommunalen Landesverbänden und dem Sozialministerium vorbereitete Bürgermeistertagung statt. Im Mittelpunkt steht das zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretene neue Kindergartengesetz.
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1 Jahr neues Kindergartengesetz: Umfrage läuft bis zum 30. November 2004
Seit 1. Januar 2004 gilt in Baden-Württemberg das neue Kindergartengesetz. Neu ist seitdem vor allem, dass die Kommunen sowohl für die Finanzierung wie auch für die Qualität der Einrichtungen zuständig sind. In einer Umfrage des Koordinationskreises kinderfreundliches Baden-Württemberg (Koki) sollen in den nächsten Wochen die ersten Auswirkungen auf die Kindertageseinrichtungen ermittelt werden. Die Umfrage läuft noch bis zum 30. November 2004.
Im Koordinationskreis kinderfreundliches Baden-Württemberg (Koki) sind unter anderem die GEW, der DGB, der Landeselternrat, der Landesfamilienrat und der Landesfrauenrat vertreten.
Zur: Umfrage: http://www.koki-bw.de
Quelle: Pressemitteilung Nr. 73/04 der GEW Baden-Württemberg vom 12.11.2004
Baden-Württembergs Sozialministerin Tanja Gönner bekräftigt Ablehnung des geplanten Bundesgesetzes zur Kinderbetreuung: "Ohne zusätzliches Geld ist weder Eltern noch Kindern geholfen"
Der Bundesrat berät am kommenden Freitag (24. September 2004) das von der Bundesregierung vorgelegte 'Tagesbetreuungsausbaugesetz'. Die Baden-Württembergische Sozialministerin Tanja Gönner, die zurzeit Vorsitzende der Jugendministerkonferenz der Länder ist, bekräftigte heute im Vorfeld der Beratungen ihre Kritik und warb um Verständnis für die ablehnende Haltung der unionsgeführten Länder.
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Endlich Abschied von den Parkhäusern! GEW: Orientierungsplan hat Auswirkungen auf Ausbildung
"Mit dem Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen verabschiedet sich die Politik in Baden-Württemberg endlich auch von der Vorstellung, dass Kindergärten nur Betreuungseinrichtungen und Parkhäuser für Kinder sind. Mit der Anerkennung des Bildungsauftrags ist allerdings auch eine hohe Verpflichtung verbunden. Nur wenn die Rahmenbedingungen sowie die Aus- und Fortbildung verbessert werden, kann die Qualität in den Einrichtungen gesteigert werden", sagte am ... Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.
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Orientierungsplan für den vorschulischen Bereich vereinbart: Regierung und Träger der Kindertageseinrichtungen formulieren gemeinsame verbindliche Ziele
Die Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg werden künftig Motoren für Bildung und Erziehung im frühkindlichen Bereich sein. Das legt eine verbindliche Vereinbarung zu einem Orientierungsplan für Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg fest, die am Freitag, 30. Juli, in Stuttgart unterzeichnet wurde. Start ist im kommenden Jahr.
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OECD-Studie bedeutet Verpflichtung. GEW begrüßt Teilnahme an internationaler Studie "Starting Strong"
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nennt die Teilnahme von Baden-Württemberg an der OECD-Kindergartenstudie eine "hohe Verpflichtung für Landesregierung und Kommunen". "Wir freuen uns, dass sich das Land dem internationalen Vergleich stellt. Das bedeutet allerdings auch eine hohe Verantwortung für den Ausbau und die Verbesserung der Kindertageseinrichtungen. Auch ohne Studie wissen wir bereits, dass wir eine bessere Erzieherinnenausbildung, mehr Ganztagsplätze und einen landesweit verbindlichen Bildungsplan für die etwa 7.500 Kindertageseinrichtungen im Land benötigen", sagte ... der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem.
Die Einführung eines Bildungsplans müsse von Fortbildungen für die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen sowie einer Verbesserung der Rahmenbedingungen in den Kindertageseinrichtungen begleitet werden, so die Bildungsgewerkschaft.
Quelle: Pressemeldung Nr. 36/04 der GEW Baden-Württemberg vom 17.06.2004
Baden-Württemberg nimmt an internationaler OECD Vergleichsstudie zur frühkindlichen Förderung teil
Baden-Württemberg ist eines von fünf Bundesländern, das an einer internationalen Vergleichsstudie der OECD zur frühkindlichen Förderung teilnimmt.
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Pädagogik der Frühen Kindheit: Bachelor-Studiengang startet in Freiburg
Die Evangelische Fachhochschule Freiburg startet zum Wintersemester 2004/05 mit einem Bachelor-Studiengang "Pädagogik der Frühen Kindheit". Der Studiengang ist der erste in Deutschland, der eine grundständige Qualifizierung von Fachkräften für den Bereich "Pädagogik der Frühen Kindheit" auf akademischem Niveau gewährleistet. Informationen unter www.efh-freiburg.de
Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik zieht positive Bilanz: "Mit neuer Landesförderung konnte Tagespflege weiter ausgebaut werden"
Im vergangenen Jahr wurden vom Land erstmals Landesmittel für den Aufbau und Ausbau der Strukturen in der Tagespflege zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wurde die bisherige Landesförderung der Alterssicherung von Tagesmüttern verbessert. Insgesamt stellt das Land dafür jährlich drei Millionen Euro zur Verfügung.
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Tagespflege im Aufwind - Grosse Resonanz auf Fachtag beim Landeswohlfahrtsverband
Über hundert Vertreterinnen und Vertreter von Tagesmüttervereinen, örtlichen Jugendämtern und Gemeinden im Land waren der gemeinsamen Einladung der Landesjugendämter in Baden Württemberg und des Landesverbandes der Tagesmüttervereine nach Karlsruhe gefolgt, um über die Chancen und Perspektiven der Tagespflege als eine flexible und wohnortnahe Form der Kinderbetreuung zu diskutieren.
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Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik zieht nach Spitzengespräch mit Kindergartenträgerverbänden und Kommunen erste Bilanz: Neues Kindergartengesetz bündelt Planung und Finanzierung der mehr als 17.000 Kindergartengruppen auf Ebene der Städte und Gemeinden
Zum 1. Januar 2004 ist das neue Kindergartengesetz des Landes in Kraft getreten. Planung und Finanzierung der Kindergärten im Land wurden auf Ebene der Städte und Gemeinden gebündelt. Dazu wurden den Kommunen die bisher vom Land zur Förderung der Kindergärten zur Verfügung gestellten Gelder in Höhe von 394 Millionen Euro übertragen. Am 25. März 2004 fand im Stuttgarter Sozialministerium ein erster Erfahrungs- und Meinungsaustausch sowohl mit den Kindergartenträgerverbänden wie auch den kommunalen Spitzenverbänden statt.
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Sprachförderung im Vorschulalter - bereits 9.000 Kinder aktiv beteiligt
Schon im Vorschulalter sollten Kinder "Hörverstehen" und "Sprechvermögen" in der deutschen Sprache kompetent erlernen. Diese Fähigkeiten gelten als entscheidende Voraussetzungen für die Persönlichkeitsentwicklung sowie für einen erfolgreichen Start in der Schule und später im beruflichen Leben. In Baden-Württemberg gibt es geschätzt 20 bis 25 % Kinder pro Jahrgang, deren Sprachentwicklung einen besonderen Förderbedarf aufweist. Um die Chancen dieser Kinder zu verbessern, hat die Landesstiftung Baden-Württemberg das Projekt 'Sprachförderung im Vorschulalter' eingerichtet.
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Beitrag aus Baden zur Integration von Kindertageseinrichtungen in das deutsche Bildungssystem
In den nächsten Jahren wird in Kindertageseinrichtungen eine deutliche Verschiebung von der Betreuung von Kindern hin zu ihrer Bildung vorgenommen werden. Dass das Bildungspotential in den Kindertageseinrichtungen bisher unterschätzt wurde, berichten die drei badischen Modelleinrichtungen, die im Auftrag des Landeswohlfahrtsverbandes Baden seit einem Jahr in dem Projekt "Bildungsstätte Kindertageseinrichtung" ihre Arbeitsweisen in Richtung Bildungseinrichtung weiter entwickelt haben.
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Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik: "In der Kinderbetreuung sind die Weichen neu gestellt" - Planungs- und Finanzierungsverantwortung werden auf kommunaler Ebene gebündelt
Baden-Württemberg übernehme mit dem neuen Kindergartengesetz eine bundesweite Vorreiterrolle, erläuterte Repnik. "Gerade in einem Flächenland wie Baden-Württemberg kann der Bedarf in der Kinderbetreuung regional sehr unterschiedlich sein. Wir haben die gesetzliche Grundlage geschaffen, örtlich maßgeschneiderte Betreuungsangebote zu entwickeln." Es liege nun in den Händen der Städte und Gemeinden, den neu gewonnenen Aufgaben verantwortungsvoll gerecht zu werden. "Den Stadt- und Landkreisen werden 394 Millionen Euro an Fördergeldern übertragen", so Repnik.
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Baden-Württemberg bleibt Schlusslicht. GEW: Landesregierung muss mehr für Kinderbetreuung tun
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg fordert, dass in einem ersten Schritt für mindestens 15 Prozent der unter dreijährigen Kinder in Baden-Württemberg ein altersgerechtes Betreuungsangebot geschaffen wird. Für mindestens 20 Prozent der 3-6-jährigen sollen Ganztagesplätze zur Verfügung stehen und das Angebot von Kindertageseinrichtungen mit längeren Öffnungszeiten, altersgemischten Gruppen und Horten ausgebaut werden.
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Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik sieht sichtbare Erfolge beim Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder: Im Landeshaushalt in diesem Jahr rund 400 Millionen Euro bereit gestellt
Das Statistische Landesamt gibt heute (3. Dezember 2003) die neuen Daten über die Angebote zur Kinderbetreuung im Land bekannt. Sozialminister Repnik wertete den festgestellten Ausbau der Kinderbetreuungsangebote als sichtbaren Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen von Land, Städten und Gemeinden wie auch den Kindergartenträgern, die Angebote bedarfsgerecht weiter zu entwickeln.
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Auf dem Weg zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind Tagesmütter eine unverzichtbare Stütze
Das Land hat in diesem Jahr die Förderung von Betreuungsangeboten für Kleinkinder neu konzipiert und damit erheblich erweitert. Neben der erstmaligen Förderung von Kinderkrippen wurde die Unterstützung der Tagesmütter und Tagesmüttervereine ausgeweitet. Sozialminister Dr. Repnik zog heute im Vorfeld einer Fachtagung zum 25jährigen Bestehen des Landesverbandes der Tagesmüttervereine eine positive Bilanz.
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Sprachförderung: Falsches Konzept wird scheitern. Sprachförderung in den Bildungsprozess der Kinder integrieren
"Das geringe Interesse am Sprachförderungskonzept der Landesstiftung bestätigt, dass dieses Konzept falsch und zum Scheitern verurteilt ist. Sprachförderung muss integrativer Bestandteil des Erziehungs- und Bildungsprozesses von Kindern in Kindertageseinrichtungen sein und viel früher beginnen. Für eine sinnvolle Sprachförderung brauchen die Erzieherinnen vor allem mehr Zeit zur individuellen Förderung der Kinder", sagte am Dienstag (18.11.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.
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Rahmenplan für die Bildungs- und Erziehungsziele im Elementarbereich - Schavan neue Koordinatorin der Kultusminister/innen der unionsgeführten Bundesländer
Die baden-württembergische Kultusministerin Dr. Annette Schavan wird künftig die Arbeit der Kultusministerinnen und Kultusminister der unionsgeführten Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Saarland, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen koordinieren
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Zahl der Kindergartengruppen mit behinderten Kinder im Land in vier Jahren vervierfacht. Von integrativer Betreuung profitieren behinderte und nichtbehinderte Kinder gleichermaßen
Nach einer aktuellen Erhebung werden in diesem Jahr in 837 der landesweit 17.822 Kindergartengruppen mindestens zwei behinderte Kinder mitbetreut. Vor vier Jahren wurden lediglich 185 so genannte integrative Gruppen gezählt; im vergangenen Jahr 2002 waren es bereits 699 Gruppen.
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Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik: "Weg frei für Weiterentwicklung der Kinderbetreuung im Land"
Mit dem neuen Kindergartengesetz wird die Zuständigkeit für die Förderung der Kindergartenträger ab dem 1. Januar 2004 vollständig auf die Städte und Gemeinden übertragen. Heute (25. Juli 2003) haben Vertreter der Kommunen, Kirchen und freien Trägerverbände die Rahmenvereinbarung zum neuen Kindergartengesetz unterzeichnet.
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Kindergärten sind keine Zubringer für die Grundschule. GEW: Sprachförderung ab dem 5. Lebensjahr kommt zu spät
"Sprachstanddiagnosen ab dem 5. Lebensjahr kommen eindeutig zu spät. Sprachförderung muss integrativer Bestandteil des Erziehungs- und Bildungsprozesses von Kindern in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen sein und viel früher beginnen", sagte heute (4.7.) bei der Anhörung des Schulausschusses im Landtag Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.
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Die Kleinsten müssen für Bildung zahlen. GEW: Erhöhung der Kindergartengebühren stoppen
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg kritisiert die Pläne zur Erhöhung der Kindergartengebühren. "Es ist ohnehin fragwürdig, dass in unserem Land ausgerechnet die Kleinsten für Bildung zahlen müssen. Die Politikerinnen und Politiker müssen endlich lernen, dass die Ausgaben für Kindertageseinrichtungen keine Kosten, sondern Investitionen sind. Wir fordern die Kommunen auf, die Erhöhung der Elternbeiträge zu stoppen", sagte der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem.
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Landtag beschließt Kindergartengesetz - Repnik: "Bisheriges Kindergartengesetz wird durch die Erweiterung um die Angebote der Kleinkindbetreuung zu umfassendem Kinderbetreuungsgesetz"
Der baden-württembergische Landtag hat am 26. März 2003 den Gesetzesentwurf der Landesregierung zur Änderung des Kindergartengesetzes beschlossen. Das neue Kindergartengesetz wird zum 01. Januar 2004 in Kraft treten. "Der Gesetzentwurf ist ein Meilenstein beim bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuungsangebote im Land. Er gründet auf dem Konsens von Land, Kommunen, Kirchen und anderen freien Trägern. Dies ist eine gute und verlässliche Grundlage für den weiteren Ausbau der Betreuungsangebote im Land." Dies erklärte Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik anlässlich der Sitzung des Landtags am 26. März 2003 in Stuttgart.
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Tagesmütter sind wichtige Säule in der außerfamilären Kinderbetreuung - Lichy: "Tagespflege wird als eigenständiges Angebot zur Betreuung von Kleinkindern gestärkt und ausgebaut"
"Die Tagespflege hat sich zu einem eigenständigen Betreuungsangebot entwickelt. Die Tagesmütter stellen eine wichtige Säule in der außerfamiliären Kinderbetreuung dar. Sie entlasten die Familien und tragen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei." Dies erklärte Staatssekretärin Johanna Lichy beim Besuch des Tagesmüttervereins "Kinder Kinder" am 17. Februar 2003 in Heilbronn.
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Repnik will Kinderkrippen und Tagesmütter erstmals fördern - Novellierung des Kindergartengesetzes geht in die parlamentarische Beratung: Verabschiedung des neuen Gesetzes bis Ende März 2003 geplant
Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung in Stuttgart die Richtlinien zur erstmaligen Förderung von Kinderkrippen beschlossen. Die Stadt- und Landkreise erhalten außerdem erstmals Zuschüsse für die Vermittlung und Qualifizierung von Tagesmüttern. "Die neue Förderung greift rückwirkend zum 1. Januar. Damit wird ein wichtiger Impuls für den Ausbau der Betreuungsangebote für unter dreijährige Kinder gesetzt", erklärte Sozialminister Repnik.
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Kinderbetreuung nicht finanzierbar. Gemeindetag hält Pläne der Bundesregierung für unrealistisch
Die von der Bundesregierung geplante flächendeckende Betreuung von Kleinkindern ist nach Ansicht des Gemeindetags Baden-Württemberg nicht finanzierbar. Wenn jedes fünfte der 334.000 Kinder unter drei Jahren im Südwesten außerhalb der Familie betreut werde, koste das in Kinderkrippen 820 Millionen Euro und in altersgemischten Gruppen 533 Millionen Euro jährlich, sagte Gemeindetags-Hauptgeschäftsführer Christian Steger am Dienstag in Stuttgart.
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Reform der ErzieherInnenausbildung verschieben - GEW: Chaos an Fachschulen, bei Trägern und den Einrichtungen
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, die Reform der ErzieherInnenausbildung um ein Jahr zu verschieben. "Seit 1997 hat die Kultusministerin Forderungen nach einer Reform der Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher ignoriert. Jetzt versucht sie, bis zum Beginn des nächsten Schuljahres ein unausgegorenes Konzept durchzusetzen. An den Fachschulen und bei den Trägern der Kindertageseinrichtungen weiß derzeit niemand, wie der Reformentwurf umgesetzt werden soll. Kultusministerin Schavan sollte jetzt die Notbremse ziehen und die Reform um ein Jahr verschieben".
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Weiterentwicklung der Erzieherausbildung - Diagnostik und vorschulische Bildungsprozesse stehen im Mittelpunkt
Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung eine umfassende Weiterentwicklung der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern beschlossen. Durch eine inhaltliche und strukturelle Neuausrichtung soll den steigenden Anforderungen an ihre Arbeit entsprochen werden. Zentrale Punkte sind insbesondere das frühzeitige Erkennen von Sprachproblemen und umfassende Bildungsprozesse einschließlich Sprachförderung.
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Neues Kindergartengesetz: Land fördert ab 2003 erstmals Kinderkrippen zur Betreuung unter dreijähriger Kinder - Gestaffelte Zuschüsse nach Gruppengröße und Betreuungsumfang
Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung den Gesetzentwurf zur Novellierung des Kindergartengesetzes beschlossen. Mit auf den Weg gebracht wurden gleichzeitig die neuen Regelungen zur Förderung von Betreuungsangeboten für unter dreijährige Kinder.
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Baden-Württemberg bundesweites Negativ-Beispiel. GEW: Kinderbetreuung braucht landesweite Qualitätsstandards
"Das neue Kindergartengesetz und die Kommunalisierung der Kinderbetreuung in Baden-Württemberg sorgt bundesweit für große Verwunderung in Fachkreisen. Andere Bundesländer haben gerade nach der PISA-Studie erkannt, dass Kindertageseinrichtungen mehr Qualitätsstandards benötigen und verstärken das Engagement der Landesregierungen. Baden-Württemberg ist deshalb ein bundesweites Negativ-Beispiel, denn hier lässt es die Landesregierung zu, dass die Startchancen kleiner Kinder nicht von Fachleuten, sondern von der Kassenlage der Kommunen bestimmt werden", sagte am 10.12.02 in Stuttgart Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
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Fremdsprachenunterricht im Kindergarten. Landeswohlfahrtsverband Baden zieht erstes Fazit über ein in 20 Kindergärten durchgeführtes Projekt
Fremdsprachenangebote im Kindergarten überfordern Kinder nicht. Vielmehr macht ihnen die Beschäftigung mit einer anderen Sprache und Kultur Spaß. Dies zeigte sich im Rahmen eines Projektes des Landeswohlfahrtsverbandes Baden (LWB), bei dem in zwanzig Kindertageseinrichtungen vor drei Jahren ein Französisch-Unterricht eingeführt wurde.
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Sprachförderung muss bereits bei dreijährigen Kindergartenkindern beginnen - Repnik will Schulterschluss mit Städten und Gemeinden sowie Einrichtungsträgern für eine Gesamtkonzeption zur vorschulischen Sprachförderung
Der Aufsichtsrat der Landesstiftung Baden-Württemberg entscheidet heute (12. November 2002) über die Förderung von Sprachtests und Sprachkursen für fünfjährige ausländische und deutsche Kinder. Nach dem vorliegenden Antrag soll bei Kindern bereits ein Jahr vor Schuleintritt der Sprachstand getestet werden.
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Kindergartenreform im Schulterschluss mit Trägern, Städten und Gemeinden ist gelungen - Rechtsanspruch der Kindergärten an Städte und Gemeinden auf Finanzierung von 63 Prozent der Betriebskosten
Nachdem wir uns Ende August dieses Jahres darauf verständigt haben, die Verantwortung der Städte und Gemeinden im Bereich der Kindergärten zu stärken, ist uns im Schulterschluss mit kirchlichen und freien Trägerverbänden sowie den kommunalen Spitzenverbänden jetzt der Durchbruch gelungen. Dies erklärte Ministerpräsident Erwin Teufel heute in Stuttgart und verwies darauf, dass diese Weiterentwicklung des Kindergartenwesens ein wichtiger Beitrag zur Verwirklichung der Subsidiarität und zur Schaffung eines noch bedarfsgerechteren Angebots in der Kinderbetreuung sei. Die Landesregierung bereitet zurzeit die Novellierung des Kindergartengesetzes vor, das zum 31. Dezember 2002 ausläuft.
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Kinder nicht im Regen stehen lassen. GEW: Ausbau der Kinderbetreuung trotz knapper Kassen
Als "politisches Armutszeugnis für die Kommunalpolitik" wertet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg die Weigerung von Kommunalpolitikern, die Kinderbetreuung weiter auszubauen. "Auch wenn das Geld knapper wird, haben Landes- und Kommunalpolitiker immer noch die Möglichkeit politische Schwerpunkte zu setzen. Es ist ein Armutszeugnis für Baden-Württemberg, wenn der Zuständigkeits- und Finanzstreit ausgerechnet auf dem Rücken der Kinder und Familien ausgetragen wird. Andere Bundesländer und andere europäische Länder, deren Kassen leerer sind, geben weit mehr für Kindertageseinrichtungen aus als Baden-Württemberg", sagte am Montag (28.10.) in Stuttgart der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem.
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DGB: Aktion Schieflage im Kindergarten - schaukeln zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Für eine qualitativ hochwertige Erziehung, Bildung und Betreuung aller Kinder in Baden-Württemberg
Der Koordinationskreis Kinderbetreuung in Baden-Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, eine Lobby für ein kinder- und familienfreundliches Baden-Württemberg zu schaffen.
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Kindergartengesetz verschwindet im Sommerloch - GEW: Anhörungsverfahren für den Gesetzentwurf verlängern
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg forderte die Landesregierung am Freitag (2.8.02) auf, das Anhörungsverfahren zum neuen Kindergartengesetz zu verlängern. "Das Anhörungsverfahren für den kurz vor den Ferien von der Landesregierung beschlossenen Gesetzentwurf endet bereits am 6. September. Die Träger der Kindertageseinrichtungen, die Beschäftigten und die Eltern müssen das Gesetz umsetzen und deshalb auch ausreichend Zeit erhalten, sich am Anhörungsverfahren zu beteiligen", sagte der GEW-Landesvorsitzende Rainer Dahlem.
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Konzept "Kinderfreundliches Baden Württemberg"
Die Landesregierung wird sich künftig auf drei Dinge besonders konzentrieren:
- den Ausbau der Kleinkindbetreuung (der unter Dreijährigen);
- den Ausbau der Ganztagsbetreuung;
- den Ausbau der Jugendsozialarbeit an den Schulen.
Zur Verwirklichung dieser Ziele hat sich die Landesregierung auf ein Konzept zur Weiterentwicklung von Kinderbetreuungseinrichtungen verständigt, das folgende Maßnahmen vorsieht:
- Für Kleinkinder bis drei Jahre sollen die bereits vorhandenen altersgemischten Gruppen weiter ausgebaut werden.
- Künftig werden auch Ganztagsgruppen für Kleinkinder geöffnet und entsprechend gefördert werden.
- Kinderkrippen und Tagesmütter sollen mit einer Pauschalförderung von zehn Prozent erstmals in die Landesförderung aufgenommen werden.
Alle diese Angebote sind gleichrangig, d. h. es kann entsprechend dem örtlichen Bedarf entschieden werden, welche Angebote vorgehalten werden sollen.
Für die neuen Fördermöglichkeiten wird das Land allein im Haushaltsjahr 2003 rd. 8,23 Mio. zusätzlich zur Verfügung stellen.
Quelle: http://www.sm.baden-wuerttemberg.de vom 27.07.2002
Erzieherinnen bereit für Neuorientierung ihrer Arbeit. Unterstützung der Kommunen durch Bund und Land notwendig
"Die Bereitschaft der Erzieherinnen ihre Arbeit zu verändern, ist deutlich spürbar", zieht Klaus Gommel vom Landeswohlfahrtsverband Baden ein positives Fazit nach der Jahresfachtagung von Mitarbeiterinnen von Tageseinrichtungen für Kinder in Bad Herrenalb. 250 Erzieherinnen aus ganz Baden beschäftigten sich zwei Tage lang mit den Ergebnissen der neueren Bildungsforschung.
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Die Kinder sind die Verlierer. GEW: Regierung muss landesweite Qualitätsstandards garantieren
"Der heute vorgestellte Gesetzentwurf für ein neues Kindergartengesetz ist nach dem geplanten Rückzug des Landes aus der Kinderbetreuung wertlos geworden. Es ist ein bundesweit einzigartiger bildungspolitischer Skandal, dass Ministerpräsident Teufel sowohl die Pisa-Ergebnisse als auch die Vorschläge der Sozialpolitiker in den eigenen Reihen ignoriert und nicht mehr Geld für den qualitativen und quantitativen Ausbau von Kindertageseinrichtungen ausgeben will. Wenn das Land die Verantwortung für die Förderung der 0-6jährigen abgibt, werden die Kinder in Baden-Württemberg die Verlierer sein", sagte am Dienstag (23.7.) in Stuttgart Rainer Dahlem, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).
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Landesregierung beschließt Entwurf zur Novellierung des Kindergartengesetzes - Konsequenzen aus PISA: Zentrale Rolle der Sprachförderung im Kindergarten
Das Kindergartengesetz des Landes läuft zum 31. Dezember 2002 aus. Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung (23. Juli 2002) über einen Entwurf zur Novellierung des Gesetzes beraten. Der Gesetzentwurf geht nun in das Anhörungsverfahren. Beteiligt werden vor allem die Trägerverbände der Kindergärten sowie die kommunalen Landesverbände. "Vor wenigen Tagen haben die kommunalen Landesverbände eingelenkt und die Unterstützung des Konzepts ''Kinderfreundliches Baden-Württemberg' signalisiert. Das war ein wichtiger Schritt. Es wird damit deutlich, dass wir auch trotz unterschiedlicher Auffassungen im Detail an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, für Familien und Kinder die Rahmenbedingungen zu verbessern. Damit ist der Weg geebnet für das Anhörungsverfahren. Von herausragender Bedeutung ist außerdem die Verlässlichkeit und die Planungssicherheit, die wir mit dem heutigen Beschluss geschaffen haben. Wir sind voll im vorgesehenen Zeitplan. Eltern, aber auch die Kindergarteneinrichtungen sowie Städte und Gemeinden können sich so rechtzeitig auf die bevorstehenden Änderungen einstellen". Dies betonte Sozialminister Dr. Friedhelm Repnik in Stuttgart im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats.
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Integration behinderter Kinder: LWV zieht erste Bilanz
Der Landeswohlfahrtsverband Württemberg-Hohenzollern (LWV) hat eine erste Bilanz zur Integration behinderter Kinder in Kindergärten und allgemeinen Schulen in seinem Verbandsgebiet gezogen: So hat sich die Zahl von körper- und geistig behinderten Kindern, die in Regelkindergärten betreut werden, im vergangenen Jahr um 45 Prozent erhöht. Die Zahl behinderter Kinder in Regelschulen stieg um 2,7 Prozent.
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Kindern das Leben lernen! Katholische Kindertageseinrichtungen beziehen Stellung zur PISA-Studie als einer Chance für den Kindergarten
Im schlechten Abschneiden Deutschlands bei der PISA-Studie und den damit verbundenen Schuldzuweisungen an Schule, Elternhaus oder Kindergarten sieht der Freiburger Caritas-Kindergartenexperte Heinrich Schmitt eine Chance, den Kindergarten als elementare Stufe des deutschen Bildungssystems in der Öffentlichkeit darzustellen. Heinrich Schmitt ist Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft kath. Tageseinrichtungen für Kinder in der Erzdiözese Freiburg (KTK), der rund 900 Tageseinrichtungen mit über 55.000 Kinder angehören.
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Kindergärten müssen sich auf Veränderungen einstellen. Ergebnisse des Projekts "Alters- und Zeitmischung im Kindergarten"
Wie sich Kindergärten auf die veränderten Anforderungen der Gesellschaft einstellen können, damit beschäftigte sich das Projekt "Alters- und Zeitmischung im Kindergarten" des Landeswohlfahrtsverbandes (LWV) Baden, dessen Ergebnisse heute in Karlsruhe vorgestellt wurden.
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Mehr Flexibilität in katholischen Kindergärten gefordert - Betreuungsformen für Kinder unter drei Jahren verstärken
Die rund 1.000 katholischen Tageseinrichtungen für Kinder in der Erzdiözese Freiburg wollen ihr Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsangebot zukünftig noch flexibler gestalten. Bei den Beratungen im Rahmen der 21. Delegiertenversammlung der "Arbeitsgemeinschaft Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK)" jetzt im Diözesan-Bildungshaus in Rastatt wurde deutlich, dass Kindergärten intensiver auf die tatsächlichen Betreuungsbedürfnisse von Eltern eingehen müssen. Dazu gehören auch vermehrte Angebote zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Kindergärten werden sich auf Dauer immer mehr zu Dienstleistungszentren entwickeln müssen.
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Annäherung an den französischen Nachbarn bereits im Kindergarten. LWV Baden unterstützt deutsch-französische Initiativen in Kindertageseinrichtungen
Offenburg/Karlsruhe. Der Landeswohlfahrtsverband Baden (LWV) zog positive Bilanz über das erste Jahr des dreijährigen Projektes "Beratung und Unterstützung interkultureller Arbeitsansätze in Kindergärten am Beispiel deutsch-französischer Initiativen in Baden", das er seit Dezember 1999 durchführt.
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