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Martin R. Textor
Kindertagesbetreuung
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Arbeiterwohlfahrt


Pressemitteilungen: 2000 - 2008

AWO Bundeskonferenz beschließt richtungsweisenden Ausbau der Kinderbetreuungsstrukturen ab 1 Jahr
Anlässlich ihrer Bundeskonferenz am 22.11.2008 hat die AWO als erster Wohlfahrtsverband einen massiven Ausbau seiner Bildungs, Betreuungs- und Erziehungsangebote insbesondere für Kinder unter drei Jahren beschlossen.
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AWO warnt vor Billiglösungen
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat einen ersten Entwurf zur Novellierung des SGB VIII (KiFöG) vorgelegt. Mit der Gesetzesinitiative soll der quantitative und qualitative Ausbau von Einrichtungen und Tagespflege für ein- bis dreijährige Kinder realisiert werden. Dieser Ausbau darf aus Sicht der AWO keinesfalls durch Billiglösungen umgesetzt werden. "Gerade bei den Ein- bis Dreijährigen bedarf es qualitativ anspruchsvoller bundeseinheitlicher Standards", fordert die stellv. Geschäftsführerin der AWO, Ilsa Diller-Murschall. Außerdem müssten Verfahren gelten, die diese Standards überprüfbar machen. Darin engagiert sich die AWO seit Jahren im Rahmen eines Qualitätsmanagementsystems. Die AWO warnt in diesem Zusammenhang vor Anbietern in nicht gemeinnütziger Trägerschaft, die ausschließlich kommerzielle Interessen verfolgen und auf diesen Markt drängen. Gemeinwohl orientierte Träger zeichnen sich von ihrer Unternehmensphilosophie her durch Wertegebundenheit aus. Nicht zuletzt deshalb unterliegen Schulen aus sozialgesellschaftlichen Gründen ganz überwiegend einer öffentlich gemeinwohlorientierten Trägerschaft. Bildung sichert die Zukunft und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Bildung, Betreuung und Erziehung, auch und gerade der Jüngsten, darf daher nicht der Quotenerfüllung zum Platzausbau oder reiner Gewinnmaximierung geopfert werden.
Quelle: Pressemitteilung der AWO vom 18.03.2008

Bildung gegen Armut - AWO setzt Armutsdiskurs fort
"Wir fordern dringend einen weiteren Ausbau institutioneller Hilfen für von Armut betroffene Kinder und Familien - insbesondere im Bildungsbereich", so der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wilhelm Schmidt anlässlich einer zweitägigen AWO-Fachtagung zum Thema Kinderarmut in Deutschland.
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Kinderarmut bekämpfen. Eine Handreichung zur Prävention von Armut in Kindertageseinrichtungen
Eine Langzeitstudie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) zwischen 1997-2005 hat nachgewiesen: Armut im frühen Kindesalter wirkt sich nicht nur kurzfristig, z.B. in der Kindertagesstätte, aus, sondern die Folgen sind zum Teil noch Jahre später am Ende der Grundschulzeit sichtbar.
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Einigung bei Finanzierung um zusätzliche Krippenplätze ist ein wichtiger Schritt!
"Auf dem Weg zu gerechteren Lebenschancen von Kindern und einer besseren Vereinbarkeit von Famile und Beruf ist das ein wichtiger Schritt", so der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Wilhelm Schmidt zu dem am 28.August von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen vorgestellten Kompromiss bei der Finanzierung des Kinderkrippenausbaus. Schmidt mahnte die Koalitionsparteien zugleich an, weiterhin die "Interessen besonders jener Kinder genau im Blick zu behalten, deren Bildungschancen aufgrund ihrer sozialen Herkunft geringer sind." Auch und vor allem für sie ist "eine konstant hohe Qualität der Arbeit in den Kindertageseinrichtungen von großer Bedeutung." Hier müssen Gelder investiert werden und nicht etwa in ein "von der CSU ideologisch aufgeladenes Betreuungsgeld", betont Schmidt.
Quelle: ots-Originaltext vom 28.8.2007

AWO kritisiert Betreuungspauschale für Eltern
Der AWO Bundesgeschäftsführer Rainer Brückers kritisiert die Pläne der Großen Koalition, eine Betreuungspauschale für Eltern anzubieten, die ihre Kinder nicht in eine Krippe geben wollen: "Dies ist offenbar ideologisch geleitet und völlig kontraproduktiv. Es werden so Mitnahmeeffekte organisiert und die Finanzierung ist auch noch weitgehend unklar." "Dabei wurden", so Brückers, "endlich richtungsweisende Beschlüsse zur Zukunft der Krippenplätze in Deutschland gefasst".
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AWO: Höchste Zeit für Einigung des Koalitionsausschusses im Krippenstreit
Der AWO-Bundesausschuss hat heute in Berlin Bedingungen für einen seriösen Ausbau der Krippenplätze formuliert und erwartet vom Treffen des Koalitionsausschusses am 14. Mai 2007 wegweisende Beschlüsse für die Kinder in Deutschland.
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"Solide Finanzierung ist A und O". Gemeinsame Pressekonferenz von AWO und GEW zum Ausbau der Krippenplätze
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben mit Blick auf das Steinbrück-von der Leyen-Treffen ein solides Finanzierungskonzept für die geplanten zusätzlichen 500.000 Krippenplätze gefordert. "Wir brauchen endlich Planungssicherheit und keine weiteren Luftnummern. Eltern und Kinder brauchen gute Krippen: Qualität statt 'Krippenprogramm light' lautet die Devise", sagten GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne und AWO-Geschäftsführer Rainer Brückers heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der beiden Organisationen in Berlin.
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AWO: Ausbau der Krippenplätze ist ein erster Schritt
Für die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist das Ergebnis nach einem Treffen von Bund, Ländern und Kommunen, die Zahl der Krippenplätze in Deutschland bis zum Jahr 2013 auf 750.000 zu erhöhen, ein erster wichtiger Schritt. So lassen sich langfristig Bildung, Betreuung und Erziehung sinnvoll miteinander verbinden. Es bedarf darüber hinaus jedoch eines Rechtsanspruchs auf einen ganztägigen Betreuungsplatz und die Beitragsfreistellung für alle Kinder von Beginn an. "Nur so kann es", wie ein Sprecher in Berlin betonte, "eine für Kinder - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern - verlässliche Qualität in Betreuung und Bildung geben." Die Angebote müssten vor allem qualitativ den spezifischen Bedürfnissen der Kinder gerecht werden. So sollten etwa Erziehungspartnerschaften zwischen Eltern, Einrichtungen sowie Kooperationen in den Stadtteilen und der Region eine besondere Bedeutung erfahren.
Quelle: Pressemitteilung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bundesverband vom 03.04.2007

Betreuung ab eins ist der richtige Weg! AWO unterstützt Vorhaben der SPD zur Förderung des Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung
"Wir finden es sehr gut ", so der AWO Bundesvorsitzende Wilhelm Schmidt heute in Berlin, "dass die SPD die Forderungen nach Betreuungsplätzen für Kinder ab einem Jahr konkret ausgestaltet hat." Mit dem Konzept für einen Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Betreuungsplatz für alle Kinder vom 1. Geburtstag bis zum Schuleintritt ab dem Jahr 2010 wird ein "wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer bedarfsgerechten Kinderberteuung in Deutschland" beschritten. Das Ziel der schrittweisen Einführung einer Beitragsfreiheit für die gesamte Kitazeit "sind sozial gerecht und eine Investition in die Zukunft - sowohl für die Familien wie auch für das Land insgesamt", betonte der AWO Bundesvorsitzende. Sie sind zugleich ein "wesentlicher Faktor zur Verhinderung von Betreuungs- und Bildungsungerechtigkeiten aufgrund des Geldbeutels der Eltern", so Schmidt.
Quelle: Pressemitteilung der AWO vom 28.02.2007

Kleinkinder brauchen hilfreichen Beistand statt Ideologie! AWO und ZFF unterstützen die Krippenforderung von Ministerin von der Leyen
Traditionell hat die katholische Soziallehre einen hohen Stellenwert bei CDU und CSU. Hieran sollten sich auch die Anhänger des westdeutschen Familienbildes der 1950er Jahre erinnern. Das Kernanliegen dieser Soziallehre ist es, Menschen weder zu bevormunden, noch sie mit ihren Sorgen allein zu lassen, sondern ihnen hilfreichen Beistand zu leisten. Nichts anderes fordert Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen, wenn sie mit mehr Krippenplätzen bessere Bedingungen für die Wahlfreiheit von Eltern bei der Betreuung ihrer Kinder schaffen will.
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AWO-Sozialbericht 2006
Anlässlich der Vorstellung des Sozialberichts 2006 der Arbeiterwohlfahrt "Chancengerechtigkeit durch Bildung - Chancengerechtigkeit in der Bildung" führt der Bundesvorsitzende der AWO, Wilhelm Schmidt, heute vor der Bundespressekonferenz in Berlin u.a. aus: "Bildung verhindert Armut" - "Bildung von Anfang an" - "Alle Kinder mitnehmen", sind die Kernbotschaften wiederkehrender und aktueller Bildungsdebatten. Der aktuelle Sozialbericht 2006 der AWO zum gesellschaftspolitischen Komplex Bildung, in dem namhafte Bildungswissenschaftler u.a. eine Bewertung der AWO-Bildungs-Streitschrift vom September d.J. vornehmen, untersucht und zeigt, wie sehr und weit an vielen Stellen Anspruch und Wirklichkeit auseinanderklaffen.
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Bildungspolitik: Expertenanhörung bestätigt AWO in ihrem bildungspolitischen Kurs
In der Vorbereitung einer Streitschrift des AWO-Bundesverbandes zum Thema "Bildung" haben bei einer zweitägigen Expertenanhörung in Berlin 20 Wissenschaftler/innen aus verschiedenen Fachbereichen die Grundzüge des bildungspolitischen Kurses der AWO bestätigt.
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Betriebskindergärten: AWO fordert DIHK-Präsident zum Dialog auf
Bonn. Enttäuscht hat sich die AWO in einem Brief an den Präsidenten des Deutschen Industrie und Handelskammertages (DIHK) Ludwig Georg Braun über dessen strikte Ablehnung für ein stärkeres Engagement der Wirtschaft beim Betrieb von Betriebskindergärten gezeigt. Braun hatte damit auf einen entsprechenden Vorschlag von Bundeskanzler Schröder reagiert.
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