| Herausgeber: Martin R. Textor |
Kindertagesbetreuung | |
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Die ersten Brandenburger Eltern-Kind-Zentren können ihre Arbeit aufnehmen |
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Vorrangiges Ziel der Eltern-Kind-Zentren ist die bessere Erreichbarkeit von Diensten und Leistungen für die Familien. Dabei soll das Eltern-Kind-Zentrum ein interessantes Angebot für alle Familien sein, das sie im Alltag begleitet und das für sämtliche Belange der Familien offen ist. Die Kommunen werden mit der Förderung angeregt und aufgefordert, ihre familienunterstützenden Angebote zu überdenken, gegebenenfalls neu zu strukturieren und auszubauen. In einer Ausschreibung unter den Jugendämtern zu den künftigen Standorten wurden insgesamt 39 Konzepte freier und öffentlicher Träger eingereicht, aus denen schließlich 15 Standorte in 11 Jugendamtsbereichen ausgewählt wurden. Für das Programm ELKIZE stehen in diesem und den nächsten beiden Jahren jeweils insgesamt 398.000,- EUR zur Verfügung. Mit dem Geld werden in den Kreisen modellhaft Kindertagesstätten, Krippen, Horte oder andere geeignete Einrichtungen zu Eltern-Kind-Zentren ausgebaut. Geplant ist die räumliche Anbindung der Zentren an Kindertagesstätten oder andere geeignete soziale familiennahe Einrichtungen. Kitas bieten sich insbesondere dann als Eltern-Kind-Zentren an, wenn sie bereits im Rahmen ihrer derzeitigen Arbeit Angebote wie z.B. Spielkreise vorhalten, die die Eltern stärker in die Arbeit einbeziehen und ihre Erziehungskompetenz unterstützen. Die Eltern-Kind-Zentren sollen zu Netzwerken werden, die Kitas, Schulen, Kinderärzte, Gesundheitsämter und viele andere, die mit Familien zu tun haben verbinden und Familien bei Bedarf schnell Hilfe bieten können. Quelle: Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 11.07.2006 |
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